Suche
Suche Menü

Neun Dinge auf die Sie bei Ihrer Firmen-Webseite achten sollten

Es dauert oft nur wenige Sekunden bis ein Webseitenbesucher sich FÜR oder GEGEN das Bleiben auf einer Webseite entschieden hat. Der erste Eindruck zählt! Es gibt eine Vielzahl von Dingen, die dafür sorgen, dass ein Interessent die Webseite auch wirklich betrachtet – oder diese ganz schnell wieder verlässt. Die wichtigsten neun Kriterien, die Sie bei der Erstellung einer Firmen-Homepage beachten sollte, sind hier zusammengestellt.

Eine professionell gestaltete Webseite gilt als wichtiges Aushängeschild eines Unternehmens oder Dienstleisters. Auf ihr werden potenzielle Neukunden angesprochen, Expertise demonstriert und Beziehungen gefestigt. Die eigene Webpräsenz ist darüber hinaus sehr wichtig beim Aufbauen von Vertrauen. Ein Unternehmen mit eigener, professioneller Homepage wird von vielen Usern als vertrauensvoll angesehen.  Doch mit dem Vorhandensein einer Firmenwebseite ist es natürlich noch nicht getan.


1) Die richtigen Inhalte – Content is king

Die richtigen Inhalte Ihrer Webseite sind entscheidend beim Erreichen Ihrer Kunden. Viele Webseiten sind aus Unternehmenssicht erstellt und beschreiben in epischer Breite das Geschäftsmodell, die Historie oder die Produkte. Doch sind dies die Inhalte, die der potentielle Kunde lesen will? Besser ist es, den Fokus umzudrehen und die Interessen der Zielgruppe in Texten und Bildern zu betonen. Also nicht: „Wir bieten XYZ an“, sondern lieber „Mit XYZ können Sie…“. Erstellen Sie Texte, die einen echten Mehrwert für Ihre Kunden bieten, gliedern Sie Texte sinnvoll mit Zwischenüberschriften, verwenden Sie ggf. FAQs, um wichtige Fragen zu beantworten. Dazu noch ganz wichtig: Vermeiden Sie lange Erläuterungen, denn die Aufmerksamkeitsdauer beim Lesen von Webtexten ist meistens sehr kurz.


2) Zeigen Sie einen eigenen Look …

Halten Sie Ihr Webdesign individuell und machen Sie nicht das, was alle machen! Durch die immens gewachsene Popularität von günstig erstellten WordPress-Seiten gibt es mittlerweile immer mehr Unternehmensseiten, die fast gleich aussehen. Investieren Sie hier lieber in einen guten Webdesigner, der Ihr Design maßgeschneidert für Sie ausarbeitet und natürlich auch Ihr Corporate Design nicht außer Acht lässt. Hierdurch heben Sie sich von anderen Seiten ab und rücken Ihre Alleinstellungsmerkmale in den Kundenfokus.


3) … aber übertreiben Sie es nicht!

Natürlich soll Ihre Webseite auffallen und sich von der Konkurrenz abheben, doch verändern Sie am besten keine Surf-Gewohnheiten. Etablierte Standards sollten beibehalten werden. Ein Hauptmenü im Kopf einer Webseite mag langweilig sein, ist aber von allen Usern „gelernt“ und kann damit ohne Nachdenken bedient werden. Anklickbare Buttons sollten sich farblich gut von Inhalten abheben und eindeutige Bezeichnungen tragen, z.B. statt „Nachricht“ lieber „Zum Kontaktformular“.  Auch ein Klick auf das Firmenlogo führt besser zurück auf die Startseite als auf eine Seite mit Unternehmensinfos.


4) Responsivität ist Pflicht 

Der beste Content ist wenig wert, wenn Sie auf ein altbackenes Webdesign ohne Responsivität setzen. Letzteres kristallisiert sich seit dem Aufkommen mobiler Endgeräte als wichtiges Kriterium für nutzerfreundliche Onlineauftritte heraus. Durch das automatische Anpassen des Weblayouts auf Tablets und Smartphones bleiben Inhalte stets gut lesbar. Die Zeit von händischem Ein- und Auszoomen sind seit langem vorbei und wären für die meisten User ein klares Signal, dass Webseite und Inhalte veraltet sind. Auch für ein hohes Ranking bei Google ist Responsivität Pflicht.


5) Aktualität

Die gewissenshafte Bereitstellung von interessantem, regelmäßig aktualisiertem Content lockt nicht nur Besucher auf Ihre Präsenz, sie wird auch von den Suchmaschinen positiv gewertet. Zudem sorgen Sie damit für eine hohe Verweildauer und geringe Absprungraten. Allein das Vorhandensein eines News- oder Blog-Bereichs, der regelmäßig aktualisiert und gepflegt wird, zeigt Ihren Besuchern, dass Ihr Unternehmen „aktiv“ ist.


6) Beachten Sie Datenschutz, Impressumspflicht und SSL

Schenken Sie dem stets aktuellen Thema Datenschutz Ihre Aufmerksamkeit, beachten Sie ebenso die gesetzlich vorgeschriebene Impressumspflicht. Von jeder Unterseite aus erreichbare Kontaktinformationen sind für jeden Webseitenbetreiber Pflicht. Nicht erst seit Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 ist zudem eine ausführliche Datenschutzerklärung gesetzlich vorgeschrieben. Diese umfassende Stellungnahme zur Verarbeitung und Nutzung empfindlicher Nutzer-Informationen sollte genauso schnell auffindbar sein, wie das Impressum.

Haben Sie ein Kontaktformular auf Ihrer Seite eingebunden, ist ein SSL-Zertifikat unbedingt erforderlich. Dieses Zertifikat verschlüsselt sämtliche Informationen, die sich beim Absenden z.B. einer Kontaktanfrage zwischen Browser und Server befinden. Zu erkennen ist es an einem Schloss vor Ihrer URL. Eine SSL-Verschlüsselung zählt zu den Basics einer zeitgemäßen Businesshomepage und zeigt Ihren Kunden, dass Ihre Webseite sicher ist.


7) Bilder sind schneller als Worte

Da Menschen visuell veranlagt sind, sind aussagekräftige Fotos mehr als ein guter Hingucker. Sie transportieren viel schneller als 1.000 Worte Ihre Botschaft und animieren Ihre Besucher dazu, sich mit den Inhalten Ihrer Webseite zu beschäftigen. Auch das Einbinden von Videos, Social Media Kanälen und Blogbeiträgen ist empfehlendwert. Diese werden zweifelfrei stetig beliebter, da sie zusätzlichen Mehrwert transportieren.


8) Analysieren Sie das Verhalten Ihrer Nutzer!

Analyse-Software unterstützt Sie dabei, beliebte oder uninteressante Inhalte Ihrer Seite ausfindig zu machen. Wissen Sie um diese, lässt sich Ihr Webauftritt entsprechend anpassen. Google Analytics ist bei diesen Optimierungsmaßnahmen ein gerne genutzter Helfer, der zudem kostenlos verwendet werden kann. Zu beachten sind aber in jedem Fall die Datenschutzvorschriften des Tools.


9) Schnell sein lohnt sich.

Lassen Sie Ihre Leser nicht lange warten und verkürzen Sie die Ladegeschwindigkeit Ihrer Webseite, z.B. durch genau angepasste Bildgrößen, schlanken Quellcode oder den Verzicht auf zu viele Erweiterungen. Danken werden es Ihre User mit einer gesenkten Absprungrate, die Ihr Ranking bei Google positiv beeinflusst. Dass Ihre Seiteninhalte vermehrt gelesen, geteilt und konsumiert werden, ist eine weitere wünschenswerte Konsequenz der Optimierung.


Eine professionell gestaltete Website ist ein Wert, der keineswegs unterschätzt werden sollte. So lassen sich dank dieser neue Kunden gewinnen und bereits vorhandene Beziehungen stärken. Bieten Sie Ihren Webseitenbesuchern relevante Inhalte, ein durchdachtes Webdesign und eine technisch optimale Umsetzung, dann wird man sich gerne mit Ihrem Unternehmen beschäftigen.

Autor:

Gutes Design liegt mir am Herzen. Daher schreibe ich diesen Blog und informiere regelmäßig über Neuigkeiten und Wesentliches rund um das Thema Design. Wunschthema noch nicht dabei? Schreiben Sie mir eine Mail.